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Franns W. Promnitz v. Promnitzau sang als Junge im Dresdner Kreuzchor und studierte in seiner Heimatstadt Dresden Dirigieren, Klavier und Komposition. Gleichzeitig ließ er sich in den Fächern Orgel (Hans Otto), Cello und Gesang ausbilden. Angeregt durch Kurse bei Prof. Harald Vogel und durch mehrjährige Konzerterfahrungen an den ältesten Orgeln der Niederlande, erfolgte frühzeitig die Hinwendung zur historischen Aufführungspraxis und alten Spielweisen. Noch während seines Studiums war er als stellvertretender Chorleiter der Dresdner Singakademie und des Philharmonischen Chores Dresden tätig. Als jüngster Dirigent ging er in die Geschichte der Staatsoper Dresden ein, an welcher er 7 Jahre als Solo-Repetitor und Kapellmeister wirkte.
Franns von Promnitzau gründete und leitete das Ensemble Dresdner Vocalisten, mit welchem er auf verschiedenen europäischen Festivals und Konzertreihen in Deutschland, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Ungarn, Tschechien, sowie in Rumänien konzertierte.
Darüberhinaus gastierte er als Konzertorganist an den bedeutendsten Orgeln Europas: St. Pauls Cathedral London, Dom zu Lübeck, St. Jacobi Hamburg, Dom zu Belves/Dordogne, St. Jans Kathedrale s`Hertogenbosch, St. Bavokerk Haarlem, Sion/CH u. v. a. m.
Als Präsident der Naumann-Gesellschaft und Begründer der Konzertreihe “Laufen und Lauschen” rekonstruierte er 75 Werke dieses bedeutenden Komponisten der Empfindsamkeit - darunter 7 Opern, das gesamte Clavierwerk, 2 Oratorien, Lieder und Kammermusik - und ließ sie zumeist an historischer Aufführungsstätte, dem empfindsamen Landschaftspark “Seifersdorfer Thal”, erklingen.
Im Jahr 2010 - zu J. S. Bachs 325. Geburtstag -  führt Franns von Promnitzau  die “Goldberg-Variationen” in 32,5 verschiedenen Konzerten,  vornehmlich auf der Orgel auf.

Franns von Promnitzau bemüht sich um die Sicherung und Restaurierung des Stammsitzes der Promnitze, an der Elbe bei Riesa.

Zusammen mit der Sängerin Jana Karin Adam erfolgte im Jahre 2002 die Gründung des Ensembles TreCantus, das sich hauptsächlich musikalischen Werken der Gotik und Renaissance widmet. TreCantus konzertierte in bedeutenden Sakralbauten, wie z. B. dem französischen Dom Berlin, dem Altenberger Dom, dem Dom zu Halberstadt, dem Dom zu Verden,  dem Münster Bad Doberan, dem Kloster Hülfensberg, Klosterstift Mariensee; Kloster Wechselburg, Klosterstift Heiligengrabe, Kloster Loccum, Kloster Drübeck; im Rahmen des Festivals “Mitte Europa”, des “Orgelfestivals Sønderjylland-Schleswig”, des “Internationalen Orgelfestivals Zielona Gora”, des Festivals ”Organo e cimbalo” u.v.a.m.              Konzertreisen führten das Ensemble in die Schweiz, nach Norwegen,  Tschechien und Rumänien (Siebenbürgen), wo TreCantus u. a. in der Stadtpfarrkirche Hermannstadt im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres konzertierte.

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